WHEDA-Konzept

Wirksame Häusliche Ergotherapie für Demenzerkrankte und Angehörige

 

Familien/Angehörige von Demenzerkrankten müssen im Alltag vielschichtige Herausforderungen meistern. Oft sind die Angehörigen ratlos und in manchen Situationen einfach überfordert. 

Das WHEDA-Konzept ist ein neuer Therapieansatz der Ergotherapie bei an Demenz erkrankten Menschen und geht von einer besseren Wirksamkeit durch die häusliche Therapie unter intensiver Einbeziehung der pflegenden Angehörigen aus.

 

Ziel des WHEDA-Konzeptes ist es:

  • Eine hohe Kompetenz, Autonomie und Lebenszufriedenheit der Betroffenen bei der Durchführung von Alltagsaktivitäten zu erhalten
  • Die Angehörigen mit der Betreuungssituation nicht zu überfordern, wichtige Alltagsaktivitäten so zu gestalten, dass sie Betroffene und Angehörige zufriedenstellen und nicht zu viel Stress oder Zeitdruck mit sich bringen

 

Während der gesamten Behandlung steht Ressourcenorientiertheit  im Vordergrund. Das Konzept ist wissenschaftlich evaluiert und wird in den USA und in den Niederlanden schon seit einiger Zeit erfolgreich durchgeführt. 

Die Behandlung nach dem WHEDA-Konzept ist konzipiert auf ca. 10 bis 20 psychisch-funktionelle Ergotherapie-Einheiten. Danach sollte die Ergotherapie erst einmal beendet werden und das Erreichte im familiären Kontext umgesetzt werden. 

  

Ansprechpartner: Wenke Köllmann, Melanie Effertz-Schroers